Fotokamera

Die richtige Fotokamera für die Vogelbeobachtung

Die Vogelfotografie als Teilgebiet der Naturfotografie ist sehr komplex und fordert vom Ornithologen sowohl künstlerisches, wissenschaftliches als auch technisches Verständnis. Die Wahl der richtigen Kamera hängt dabei von einer Vielzahl von Faktoren ab. Vor dem Kauf sollte man sich daher Gedanken über Einsatzgebiet, Gewicht, Preis und Qualität der Kamera und der Ausrüstung machen.

Schon mit einer einfachen analogen Kamera mit Zoomobjektiv lassen sich mitunter gute Bilder von Vogelschwärmen oder von einzelnen halbzahmen Individuen machen.

Für spektakuläre Nahaufnahmen oder um Vögel in ihrer Bewegungen abzulichten kommt man an einer professionellen Ausrüstung nicht vorbei.

In der Vogelfotografie hat sich die analoge Kleinbild-Spiegelreflexkamera (35mm) bewährt. Sie bietet meist den besten Kompromiss zwischen den oben genannten Faktoren. Durch den Einsatz von austauschbaren Objektiven lassen sich mit ihr die unterschiedlichsten Fotos mit demselben Kameragehäuse machen. Während ein Standardobjektiv mit einer Brennweite von 50mm auskommt braucht man für gekonnte Nahaufnahmen ein Zoom – oder Teleobjektiv.

Analog oder digital?

Diese Frage läßt sich (noch) nicht pauschal beantworten. Die bessere Bildqualität bieten zur Zeit noch die analogen Filmkameras. Doch holen die digitalen Modelle zunehmend auf. Klare Vorteile bieten die digitalen Kameras zum einen in der Archivierung der meist zahlreichen Motive in einer Datenbank, z.B. auf einem PC und zum anderen in der Möglichkeit zur digitalen Retusche. Auch die Folgekosten für Film und Entwicklung entfallen.