Buchtipp: Das Falkenbuch Friedrichs II.

Unter den Handschriften des Mittelalters nimmt das Falkenbuch Kaiser Friedrichs II. eine herausragende Stellung ein. Das ist nicht zuletzt auf die Annahme zurückzuführen, der Regent selbst habe das Buch zwischen 1241 und 1248 verfasst.

Mamoun Fansa (Hrsg.):
„Von der Kunst mit Vögeln zu jagen“ – Das Falkenbuch Friedrichs II. Kulturgeschichte und Ornithologie
1. Auflage 2008, 160 S. mit 100 farbigen Abb.; 22 x 28 cm; Gebunden mit Schutzumschlag
Verlag: Zabern-Verlag
ISBN: 978-3-8053-3868-4
Preis: 24,90 €

Aus dem Inhalt:

Reich bebildert ist diese Publikation eine großartige Quelle zum Thema der Jagd im Mittelalter.

In Lyrik, auf Tafelbildern, Miniaturen, Minnekästchen und Wandteppichen ist das Motiv der Jagd vielfach aufgegriffen worden.

Neben der Entstehungsgeschichte dieses Buches, dessen älteste erhaltene Version sich in der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom befindet, beschäftigt sich z.B. ein Beitrag mit der Welt des mittelalterlichen Skriptoriums. Unbestritten ist nachzuweisen, dass Schrift und Textträger bereits seit den frühen Hochkulturen zu den wichtigsten Bestandteilen der Gesellschaft gehören, doch welche Materialien hat man im Mittelalter in Europa verwendet?

Ein Lehrbuch über die Jagd mit Greifvögeln, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat.

Dieser Begleitband zur Landesausstellung „Kaiser Friedrich II. (1194-1250). Welt und Kultur des Mittelmeerraums“ führt ein in die Handschriften des Mittelalters, in die Vogelfauna des mittelalterlichen Italiens und in die Entstehungsgeschichte dieses Werks.

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