Jagdtourismus gefährdet seltene Vogelarten – Proteste gegen Dortmunder Jagdmesse

Dortmund / Buenos Aires. Naturschützer haben die auf der Dortmunder Messe „Jagd & Hund“ präsentierten Angebote für Jagdreisen nach Südamerika scharf kritisiert.

Deutsche, spanische und amerikanische Jagdtouristen – so der Vorwurf des Komitees gegen den Vogelmord und seines Partnerverbandes „Aves Argentinas“ – töten in der argentinischen Provinz Buenos Aires jedes Jahr Zehntausende überwinternder Wasservögel, darunter auch seltene und vom Aussterben bedrohte Arten.

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Malta: Streit um Frühlingsjagd geht weiter – EU-Kommission bereitet Klage vor

Brüssel/Valetta. Der Streit zwischen der EU und Malta wegen der umstrittenen Frühlingsjagd auf Zugvögel geht in die letzte Runde.

Nachdem EU-Umweltkommissar Stavros Dimas die Vogeljagd im Frühling noch vor kurzem als „Wahnsinn“ bezeichnet hatte, beschloss die Europäische Kommission gestern, ihre Rechtsabteilung mit der Vorbereitung einer Klage gegen Malta vor dem Europäischen Gerichtshof (EU-GH) in Luxemburg zu beauftragen.

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Protestaktion: Vogeljagd in Europa

Die legale Bejagung von Wildvögeln auf dem Zug und in den Brutgebieten ist ein gesamteuropäisches Problem, das insgesamt 82 verschiedene Vogelarten betrifft.

Obwohl der Erhaltungszustand vieler Arten von der EU-Kommission als „unvorteilhaft“ bezeichnet wird, werden diese in den Jagdgesetzen zahlreicher Mitgliedsstaaten weiterhin als „jagdbar“ eingestuft.

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