Fortpflanzung

Fortpflanzung der Vögel

Ein verbindendes Merkmal der Vögel ist deren Fähigkeit zur Eiablage.

Bei weiblichen Vögeln ist meist nur der linke Eierstock entwickelt, während bei den Männchen zwei Keimdrüsen (Hoden) vorhanden sind. Da für das Flugvermögen ein möglichst geringes Körpergewicht von großer Bedeutung ist, werden die Sexualorgane bei den Vögeln außerhalb der Paarungszeit stark zurückgebildet.

Vogeleier enthalten alle Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente, die der Embryo zu seiner Entwicklung braucht. Der zum Stoffwechsel unerlässliche Sauerstoff wird durch die feste Schale hindurch aufgenommen. Bei den sogenannten Nestflüchtern sind die Küken schon kurz nach dem Schlüpfen weitgehend selbständig, während die Küken von Nesthockern völlig hilflos, unbefiedert und meist blind aus dem Ei schlüpfen und von den Eltern noch lange gefüttert werden müssen.

Viele Vögel erbrüten nur ein Ei, während die größten Gelege mit 20 bis 22 Eiern bei Hühnervögeln vorkommen. Bei einigen Arten legen auch zwei oder mehrere Weibchen ihre Eier in ein gemeinsames Nest. Viele Vogelarten ziehen in einer Fortpflanzungsperiode mehrere Jahresbruten hintereinander hoch.