Vom Aussterben bedrohte Vogelarten in Berlin

Laut einer Meldung der BZ sind in Berlin mehrere Vogelarten vom Aussterben bedroht. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Studie des Naturschutzbundes NABU. Laut dieser Studie sind in der Hauptstadt auf Grund umweltschädlicher Einflüsse, wie dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, den zahlreichen Baustellen und dem Verkehr insgesamt 25 Tierarten vom Aussterben bedroht.

Johannes Schwarz von der Obersten Naturschutzbehörde Berlin wird mit den Worten zitiert: „Stark bedroht sind Weißstörche und Seeadler.“ Nur noch zwei Weißstorch-Paare gibt es in Berlin: in Malchow und Falkenberg existieren zwei Horstplätze. Der einzige Nachwuchs seit 1988 verunglückte leider im Jahr 2006 an einer Hochspannungsleitung.

Vom Seeadler gibt es nur noch ein Paar, welches am Müggelsee brütet. Ein Brutversuch am Tegeler See scheiterte wegen der störenden Einflüsse der vielen Freizeitboote.

Eine weitere bedrohte Vogelart in Berlin ist der Habicht: lediglich fünf Brutpaare gibt es noch in der Stadt. Ihre Horste findet man vor allem auf Friedhöfen und in Parks, z.B. im Großen Tiergarten.

Etwas besser sieht die Situation beim Wanderfalken aus. Etwa 20 Paare gibt es in ganz Brandenburg. Vereinzelt sieht man ihn auch in Berlin. Ein Paar nistet am Roten Rathaus.

Weitere bedrohte Tierarten in Berlin und Umgebung: der Biber, der Fischotter, der Heldbock, die Ringelnatter und die Fledermaus.

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